Ergänzung zum Rücktritt als Leistungssportreferent und D2-Kadertrainer

Liebe Schachfreunde, mehr als 4 Wochen ist es mittlerweile her, dass ich das Präsidium offiziell über meinen Rücktritt als Leistungssportreferent des Berliner Schachverbandes informiert habe. Ich hatte zugleich angekündigt, meine weiteren Verbandsaktivitäten als D2-Kadertrainer und bezüglich der Jugendhomepage des BSV zu überdenken. Die weitere Entwicklung – dass Bettina Bensch – seit etwa 20 Jahren (!!)  im Jugendausschuss als Kaderreferentin aktiv – in dieser Position nicht mehr zur Verfügung stehen wird / stehen darf, hat letztendlich Ausschlag dafür gegeben, dass ich am 9. Februar bekanntgegeben habe, auch als Kadertrainer für Berlin nicht mehr zur Verfügung zu stehen.

Die am 23.1. dem Präsidium gestellten Fragen hinsichtlich der Eigenständigkeit des Jugendausschusses, hinsichtlich des Schutzes gegenüber Vorwürfen, Entscheidungen nicht aus sportlichen Gründen getroffen zu haben und hinsichtlich der Bedeutung des Kaderausschusses wurden bisher (24.2.) leider nicht beantwortet.

Robert Rabiega hat zwischenzeitlich eine Stellungnahme auf mein Rücktrittsschreiben im Internet veröffentlicht.  Diese Stellungnahme werde ich öffentlich nicht weiter kommentieren – ich wollte ausschließlich meinen Rücktritt und die Begründung dafür veröffentlicht wissen. Robert Rabiega selbst werde ich in Kürze antworten, in Kopie an das Präsidium und den Jugendausschuss.

In einem Punkt habe ich in meinem Rücktrittsschreiben eine falsche Behauptung aufgestellt: Die Brettreihenfolge bei der NVM war nicht der ausschlaggebende Grund für den Rückzug des Teams von TuS Makkabi. Ich bedauere diese ungeprüfte Aussage und bitte dafür um Entschuldigung – Ich hatte nicht die Absicht, hier in irgendeiner Form eine Rufschädigung vorzunehmen (das bezieht sich auf einen Vorwurf von Jan-Daniel Wierzbicki).

In der Zeit seit 2008 habe ich als D2-Kadertrainer eine Menge hoffnungsvoller Berliner Talente kennen gelernt, hoffe, sie auf ihrem weiteren Weg ein wenig unterstützt zu haben und hoffe ebenso, dass diese Förderung in der notwendigen Breite fortgeführt wird. Ich freue mich, dass Robert Rabiega nun dem Berliner Schachverband seine Hilfe als Trainer anbietet.

Der von Robert Rabiega vorgeschlagene „Runde Tisch“ ist sicherlich sinnvoll. Zuvor sollte jedoch genau überlegt werden, wer daran beteiligt sein sollte und vor allem, mit welcher Zielstellung die Beteiligten herangehen. Für sinnvoll halte ich es ebenso, wenn bis dahin die Antworten des Präsidiums  auf die von mir gestellten Fragen zum Jugendausschuss und zur Kaderarbeit vorliegen.

Frank Kimpinsky, 24.2.2014

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