Die Berliner Meister stehen fest

Zumindest fast. Denn in der AK u10 ist noch ein Stichkampf offen, alle anderen AK kommen aber perfekt ohne Stichkampf aus.

AK u10:
Berliner Meister: Felix Reichmann, Sfr. Nord-Ost
2. Platz: Jonas Hecht, SC Kreuzberg
3. Platz: Ansgar Zielke, SC Borussia 1920 Friedrichsfelde
Weitere Qualiplätze zur Deutschen Meisterschaft erhalten Gustaf Klühs, SC Borussia 1920 Friedrichsfelde, und Lepu Coco Zhou, Schachpinguine Berlin. Gustaf erhält dabei als 4. der BJEM den 4. Berliner Startplatz, Coco erhält bereits jetzt einen der beiden Berliner Mädchenplätze zur DEM u10w.

In der u10 nahmen sich die Spieler gegenseitig die Punkte ab und unter der Woche konnte gefühlt jeder mal gegen jeden punkten. Glück und Pech hielten sich aber zu großen Teilen die Waage.
Vor der letzten Runde konnte theoretisch noch die Hälfte der Teilnehmer Berliner Meister werden. Fünf Spieler rangelten sich um die 4 Quali- und 3 Podestplätze. Also mussten die letzte Runde und die Nerven entscheiden. Letztere behielt Jonas gegen Joachim Morczinsky und konnte sich so den Stichkampf gegen einen stark aufspielenden Felix um den Meistertitel sichern. Joachim fällt nach einem gut gespielten Turnier aus den Qualifikationsrängen, bleibt aber der Sieger der Herzen – nicht nur bei den Pinguinen. Die anderen 4 Ergebnisse fallen so aus, dass nur der Stichkampf um den Meistertitel bleibt. Erwähnt sei noch unser kleiner Magnus, der als u8-Spieler von der Woche kräftemäßig ziemlich mitgenommen wird, aber tapfer durchhält und nächstes Jahr sicher weiter vorne landet. Auch Jakob ist noch ein Jahr jünger und wir freuen uns schon, ihn nächstes Jahr weiter vorne zu sehen.

AK u12:
Berliner Meister: Nico Antonio Schauties, SV Mattnetz Berlin
2. Platz: Nam Tham, SC Weisse Dame
3. Platz: Jonas Eilenberg, Schachpinguine Berlin
Alle drei Spieler qualifizieren sich zur DEM.

Wer zur DEM fährt, stand schon vor der letzten Runde fest. Die Frage war nur, wer den Meistertitel bekommt. Im Laufe der Woche schälten sich Nico, Nam und Jonas als Führungstrio heraus. In der letzten Runden trafen dann Nam und Jonas aufeinander und spielten auch die längste Partie. Immerhin ging es um was. Am Ende kam dann Remis heraus, von dem im Fernduell Nico profitieren konnte.

AK u14:
Berliner Meister: Minh Tham, SC Weisse Dame
2. Platz: Daniel Sulayev, SV Empor Berlin
3. Platz: Sander Breitzmann, SV Empor Berlin
Minh und Daniel sind zur DEM qualifiziert.

Zur letzten Runde gingen Minh und Daniel ins Fernduell um den Meistertitel und hätten nur im allertheoretischsten Fall von Sander eingeholt werden können, der am Vortag im direkten Duell mit Minh den Kürzeren zog. Nun tat er alles um heranzukommen, aber der volle Punkte reichte nicht um die beiden einzuholen, da auch sie punkteten. Bei Minh war es allerdings ein halber mehr, sodass die Podestplätze festgelegt waren.

AK u16:
Berliner Meister: Julian Nöldner, Sfr. Nord-Ost Berlin
2. Platz: Bennett Schnabel, SV Mattnetz Berlin
3. Platz: Bogdan Piskaykin, SK König Tegel 1949
Julian qualifiziert sich zur DEM.

Die Überraschung des Turniers ereignete sich wohl in der u16. Dieses Jahr erstmals im Rundensystem und mit Vorrunde gespielt, waren 8 Spieler am Start. Die Woche über entwickelte sich ein Fernduell zwischen Bennett und Julian, das dann in der letzten Runde sein Finale fand. Spannender hätte man gar nicht auslosen können 🙂 Und in eben jener letzten Runde zeigte Bennett Nerven. Der mit Setzlistenplatz 5 eher als Außenseiter gehandelte Julian entscheidet – als jüngerer Jahrgang – die u16 für sich. Gratulation für diese tolle Leistung an Julian und ein aufmunterndes Schulterklopfen für Bennett. Vielleicht schafft er zum Ausgleich im nächsten Jahr die Sensation und wird das zweite Mal Meister der u18. Er wäre dann im Laufe von 3 Jahren in der u18 ungeschlagen 🙂

AK u18:
Berliner Meister: Henrik Hesse, SV Mattnetz Berlin
2. Platz: Jakob Hartmann, SV Königsjäger Süd-West
3. Platz: Josef Gelman, SC Weisse Dame
Henrik qualifiziert sich zur DEM.

Die Teilnehmerzahl in der u18 war dieses Jahr erfreulicherweise äußerst hoch, sodass sogar eine Vorrunde gespielt werden musste. Auch hier erwies sich der neue Modus als Glücksgriff.
Henrik und Jakob dominierten das Turnier nach Belieben – von kleinen Aussetzern abgesehen. In der vorletzten Runde gab dann das erwartete Finale, in dem sich Henrik durchsetzen konnte. Über das Geheimnis seines Erfolges schweigt sich Henrik weiterhin aus 🙂
Auch in der u18 war ein ziemlich junger unterwegs. Nikolai Nitsche, seines Zeichens Deutscher Meister u8, hatte sich die Woche einiges vorgenommen und konnte den Großes schon gut das Fürchten lehren. Zwar waren sie noch etwas zu groß, aber bei der DEM u10 sind die Gegner gottseidank auf Augenhöhe.

Und noch Bilder von der Siegerehrung (Dorothea Kühn) und vom Simultan u.ä. (Frank Kimpinsky):

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