9. Girls Day in der Boulderhalle

Der diesjährige Mädchenschachtag fand in der Boulderhalle SüdBloc statt.

Die erste Station für etwas mehr als die Hälfte der Teilnehmerinnen war die Weltzeituhr am Alexanderplatz. Hier trafen wir auf Elisabeth, ihre Freundin Alina, Lola, Lara, Patti, Oksana und Emília. Dann fuhren wir in den Süden Berlins. In der U-Bahn wurden auch gleich die Schachbretter ausgepackt und getestet, wie sich das Ruckeln der Bahn mit dem Tandem-Spielen verträgt. Fazit: Erstaunlich gut. An der Boulderhalle trafen wir dann noch auf Lena, Anja, Rubina, ihre Freundin Charlotte, Adel und Rosalie.

Bevor es mit dem Klettern losgehen konnte, brauchten wir allerdings noch die richtige Ausrüstung. Da man beim Bouldern ohne Seil und Gurt klettert, benötigten wir also nur das richtige Schuhwerk, um auf den kleinen Steinen an der Wand nicht wegzurutschen. Bei Kletterschuhen die richtige Größe herauszufinden ist zwar eine Wissenschaft für sich, aber wir konnten für jede etwas Passendes finden. Dermaßen ausgerüstet wurden wir in die Geheimnisse der Halle eingewiesen: Was die kleinen Zettelchen an der Wand zu bedeuten haben? Wie man sicher wieder auf den Boden kommt? Worauf man achten und was man lieber unterlassen sollte?…

Nachdem die Theorie klar war, ging es ans Aufwärmen. Dafür wurde eine Version von “Steh – Geh” gespielt. Als allen dann nicht nur vom warmen Tag, sondern auch von der Bewegung warm war, durften die verschiedenen Routen an den Wänden erkundet werden. Dort gab es mehrere Schwierigkeitsstufen, die sich durch farbige Zettel unterschieden.
Nach einer Weile teilte sich die Gruppe in zwei Teams auf und trat in einem Wettkampf gegeneinander an. Das Ziel bestand darin, jeweils möglichst viele Wäscheklammern an einem Ring zu befestigen, der mehrere Meter hoch an der Wand hing. Der Endstand unterschied sich lediglich durch eine einzige Klammer. Die Rückrunde ging dann schon unentschieden aus. Was wohl bei einer dritten Runde passiert wäre? Weil die Gruppe sehr ruhig und diszipliniert war (Schachspieler eben…), wurden die Mädchen damit belohnt, dass sie unter Aufsicht in den Außenbereich durften. Dieser ist normalerweise nämlich erst ab 13.
Bouldern hat nicht nur viel mit Kraft und der richtigen Klettertechnik, sondern auch viel mit Gleichgewicht zu tun. Dieses konnte im Anschluss auf der Slackline unter Beweis gestellt werden. Zum Abschluss wurden dann noch Timing, Schnelligkeit und Teamfähigkeit trainiert. Die Herausforderung bestand darin unter einem geschwungenen Seil hindurch zu rennen ohne getroffen zu werden. Zunächst allein, dann zu zweit… drittt… und schließlich alle gleichzeitig. Damit endete unsere angeleitete Boulderzeit. Nun konnte jeder selbst entscheiden, was er machen möchte: Bouldern, Schach, Slackline, etwas Essen oder auch gymnastische Figuren an den Ringen ausprobieren.

Dermaßen ausgetobt gab es zum krönenden Abschluss ein verdientes Eis für alle. 🙂 Gegen 14 Uhr machten wir uns dann allmählich zum Aufbruch bereit. Einige Mädchen wurden direkt von der Halle abgeholt, die anderen fuhren mit zurück zum Alex und trafen dort auf ihr Abholkomitee.

Und hier ein paar Fotos vom Tag:


Am Sonntag den 25. August findet der diesjährige Girls Day für alle Mädchen im Berliner Schachverband statt. Gerne darf da auch die beste Freundin mitkommen. Dieses Mal geht es in die Boulderhalle SüdBloc. Dort können wir neue Klettererfahrungen sammeln und so die Wände bezwingen.

Hier ist die Ausschreibung

Hier ist die Teilnehmerliste

Zur Teilnahme schickt mir bitte den ausgefüllten Teilnehmerpass an: swenja@berlinerschachverband.de

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