Austauschrunde zur Vorrunde

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Die Ergebnisse der Online-Sitzung:

Die kleine Sitzung fing c.t. an und war gegen 20 Uhr beendet. Vertreten waren SV Empor Berlin, SV Mattnetz Berlin, SV Königsjäger Süd-West, SK Caissa Hermsdorf, SK Zehlendorf und TSG Oberschöneweide (ich hoffe, ich habe niemanden vergessen). Mit Atila Figura war auch der neue Leistungssportreferent anwesend. Einhelligkeit bestand bei allen Trainern darin, dass auch unter den derzeitigen Corona-Maßnahmen an einem Open festgehalten werden soll. Die Frühförderung und Sichtung junger Talente durch diese Turniere gehört zu den Berliner Aushängeschildern und es sind bereits einige Turniere dieser Art (Abrafaxe, S5-Cup) ausgefallen. Allerdings können eine Vorrunde und ein Open (mit jeweils 100 bis 150 Teilnehmern) nicht an einem Wochenende am selben Ort stattfinden, wenn gleichzeitig ein Mindestmaß an Corona-Maßnahmen umgesetzt werden soll. Daher sollen die nun freien BMM-Wochenenden 07./08. November und 05./06. Dezember für die beiden Open genutzt werden, während die Vorrunden an den bisher veröffentlichten Terminen stattfinden sollen. Auf eine Teilnehmerbegrenzung soll durch die Trennung vorerst verzichtet werden.
Die BJBlitzM wird in diesem Jahr dann wohl abgesagt werden.

Mit den Erfahrungen der abgelaufenen BJMM sollen folgende Maßnahmen gelten:

  • Weiterhin wird an der Maskenpflicht während der Partie, in den Spielsälen und in den Fluren festgehalten.
  • Die jüngeren Altersklassen können dafür wieder an Tischen mit angemessener Länge spielen.
  • Je nach Witterung soll so häufig wie möglich gelüftet werden, im Idealfall wie bei der BJMM durchgängig.
  • Die maximale Spielerzahl pro Raum soll 20 betragen, noch besser 15.
  • Pro Aufenthaltsraum können bis zu zwei Vereine unterkommen.
  • Vor Ort sollen möglichst wenig Erwachsene sein.

Die Trainer waren einhellig der Meinung, dass es bei einem Open möglich ist, dass die Vereinstrainer vor Ort ihre Spieler betreuen und anwesende Eltern eher die Ausnahme als die Regel sein sollten. Bei der BJMM wurde vielfach die relative Ruhe im Haus gelobt, die durch weniger Spieler und Eltern sowie höhere Disziplin herrührte. Da alle Türen und Fenster im 2. Stock des Lüftens wegen offen waren, musste im ganzen Haus Turnierruhe eingehalten werden, was allen Nerven zuträglich war.

In diesem Sinne wird es bei den anstehenden Vorrunden und Open nicht möglich sein, dass unerfahrene Spieler an den Turnieren teilnehmen, ohne dass deren Trainer vor Ort sind.

Auf folgende Bedenkzeiten wurde sich geeinigt:

  • Vorrunde u10: 75 min + 15 min
  • Vorrunde u12 und u14: 90 min + 15 min
  • Vorrunde u16 und u18: 120 min + 15 min
  • Open: 45 min

Derzeit läuft die BJMM unter Corona-Bedingungen und die vor Ort anwesenden Trainer konnten sind bereits ein Bild machen. Ab Ende September stehen dann die Vorrunden an und dort könnte die Umsetzung der Corona-Maßnahmen etwas komplizierter werden. Die BJMM ist kurz nach den Sommerferien eher spärlich besucht, was natürlich dem Hygienekonzept zugute kommt. Allerdings sollte es zur Vorrunde ein eher stärkeres Interesse geben und schon müssen ein paar mehr Fragen geklärt werden.

  • Soll ein Open angeboten werden?
  • Wenn nein, sollte es eine maximale Teilnehmerzahl bei den Vorrunden geben?
  • Wie sollte de Bedenkzeit gestaltet sein?
  • Wie lassen sich bei einer großen Vorrunde die Corona-Maßnahmen umsetzen?

Es gilt also den Ausgleich zu finden zwischen der Einhaltung der Hygienemaßnahmen einerseits und andererseits dem Interesse aller Berliner Jugendvereine möglichst viele Spieler ans Brett zu bringen. Es erscheint sinnvoll, wenn ein solch größeres Maßnahmenpaket mit den Vereinen im Vorfeld offen abgestimmt wird, um dann auch entsprechend besser umgesetzt zu werden. Dazu soll es kommenden Dienstag, 01. September, 19:00 Uhr, eine Video/Audio-Konferenz geben, an der sich Vertreter aller Jugendvereine beteiligen können. Vorher werde ich den entsprechenden Jitsi-Link per Mail an den Jugendverteiler schicken.

Eine Anpassung unseres derzeit laufenden Corona-Terminplans ist dann auch möglich, wenn Bedarf besteht.

Ein Kommentar

  1. Eine Begrenzung der Teilnehmerzahl in den Vorrunden finde ich schon generell sehr wünschenswert. Denn wenn ca. 30 Teilnehmer deutlich überschritten werden, nimmt bei nur 7 Runden Schweizer System das Losglück einen immer größeren Einfluss auf die Qualifikationsplätze, z.B. kann es erfahrungsgemäß eine große Rolle spielen, ob man in der letzten Runde (zufällig) hoch oder runter gelost wird. Da normalerweise kaum mehr als 30 Spieler je Altersklasse realistische Chancen auf eine Endrunden-Teilnahme haben, sehe ich in der Reduzierung der Teilnehmerzahl aus sportlicher Sicht auch kein Problem. Eine zu große Anzahl spielschwächerer Teilnehmer sorgt (als unfreiwillige Punktlieferanten) am Ende nur dafür, dass vor der letzten Runde noch zu viele Spieler Chancen auf eine Qualifikation haben, was den Zufallsfaktor entsprechend erhöht. Hier sehe ich die Jugendtrainer gefordert, vor allem die Spieler zu nominieren, die berechtigte Chancen haben um die Qualifikationsplätze mitzuspielen. Für alle, für die es lediglich um Spielpraxis geht, sollte es andere Turniermöglichkeiten geben (ggf. auch an einem anderen Ort).

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