Herbsttagung 2019

Hier die Einladung zur Herbsttagung der Jugendwarte am 30. Oktober, 18:30 Uhr. Wir sind beim SC Kreuzberg zu Gast. Hauptsächlich wird es um BJMM-Themen gehen. Zum TOP Bedenkzeitanpassung veröffentlichen wir noch etwas an dieser Stelle.

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DLM 2019

Tag 5

Der DSJ- Artikel wird überschrieben mit „An Spannung kaum zu überbieten„. Das trifft es, wobei mir weniger Spannung auch gut getan hätte. Im Lifeticker ist alles nachzulesen.  Meine „Remis-reicht“-Schätzung beruhte auf der völligen Ausblendung der Punkte von Schleswig-Holstein, die ja bei einem Sieg gegen Niedersachsen genausoviele Punkte hatten wie wir und nach 6 Runden nur unwesentlich weniger SoBe. Zu Sachsen-Anhalt hatten wir vor der letzten Runde 10 SoBe-Abstand. Das ist nicht viel, aber wir hatten die stärkeren Gegner, sodass ich bei „Normalverlauf“ davon ausging, dass es reichen sollte. War leicht gepokert und nach den Erfahrungen der DVM u10 2017 (zu 95% Meister) riskant, aber diesmal gings ja gut. Ok, wir hätten auch gegen Sachsen-Anhalt gewinnen können, aber ne: Jonas hatte das Glück der letzten Runden nicht (auf Abriss stehen und gewinnen), Daniel wollte unbedingt seine Wette gewinnen (alles Remis) und ansonsten hatte Raphael Recht: „Olaf, lass dich doch nicht immer von DWZ beeindrucken. Nur, weil ich 50 mehr habe, heißt das nicht, dass ich automatisch gewinne.“ Gottseidank hielten sich an das Rapha-Paradigma nicht nur die Gegner von Rapha, Emil und Luise, sondern auch von Daniel, Coco und Magnus. Unter normalen Spielbedingungen hätten wir die Frühaufsteher natürlich vom Brett gefegt, da aber die DSJ die 7. Runde richtigerweise abreisebedingt eine halbe Stunde früher angesetzt hatte, hatten v.a. unsere Älteren gegen die Morgensaufstehprofis Probleme :-). Nach dem 4:4 fing also das Zittern an. Die Begegnungen von Thüringen und Bayern 2 liefen für uns, die von Sachsen und NRW gegen uns. Doch im Laufe der Zeit änderte sich zwar die Tabelle fleißig, aber nur hinter uns. Sachsen-Anhalt bzw. Schleswig-Holstein lösten sich an 2 ab, doch zu Berlin blieb immer ein gesunder mind.-10-Punkte-Abstand. Irgendwann waren alle Kämpfe entschieden und bereits vor Ende der letzten Partie standen wir als Deutscher Ländermeister 2019 fest.

Gefeiert haben wir dann bei Mackes am Würzburger Bahnhof auf Kosten unseres lieben Präsidenten (ich hatte natürlich nur gesunden Apfel- und Schoko-Kuchen).

Es ist der dritte Berliner Erfolg bei diesem Turnier. Der erste muss in grauer Vorzeit irgendwann um 1967 gewesen sein (bei vier teilnehmenden Mannschaften). Das nächste mal in der Neuzeit war Berlin 2008 wieder dabei (Dresden, Platz 5, alles dazwischen hab ich nicht überprüft). Die regelmäßige Teilnahme findet seit 2013 statt, wobei die Platzierungen aber bis 2016 zwischen Platz 11 und 14 dümpelten. Der zweite DLM-Sieg war dann glorreich und überraschend 2017 in Hannover mit Cheftrainer Ralf Schnabel und den TOP3-Brettern Leonid Sawlin, Raphael Lagunow und Emil Schmidek (u20, u18, u16), die damals fast alles gewannen, sodass hinten immer nur 1,5/5 geliefert werden mussten. 2018 in Würzburg lief als Titelverteidiger alles schief und wir wurden 14. Doch dieses Jahr traten wir in Top-Besetzung an jedem Brett an und hatten das nötige Glück (um genau zu sein: ne Menge davon, v.a. bei Jonas), das uns schließlich Titel Nummer 3 gebracht hat. 2020 ist die DLM in Berlin. Da die DSJ 50-jähriges Jubiläum hat, soll es etwas größer werden. Es werden ausländische Mannschaften eingeladen, die am Turnier teilnehmen sollen. Wir versuchen uns als guter Gastgeber zu präsentieren. Eine Titelverteidigung wird wohl schwierig: Paula wächst raus, Emil in die u20, sodass vorne zwei starke Spieler ausfallen, die erstmal nachorganisiert werden müssen. Wir dürfen gespannt sein.

Natürlich folgt von Coco auch noch ein Bericht, den muss sie mir aber erstmal per Mail zuschicken (hat sie inzwischen getan, s.u.).

Bericht aus Schleswig-Holstein

Noch ein Wort zur Heimreise: Wieder nehme ich die Deutsche Bahn in Schutz, dafür konnte sie wirklich nichts. Von Würzburg ging es mit der Bimmelbahn nach Bamberg. Dort kam der ICE nach Berlin mit lediglich 10 min Verspätung an. Der nächste Halt war Erfurt, das nach ca. 50 min erreicht werden sollte. Unglücklicherweise rauschte kurz hinter Bamberg bei schon voller Geschwindigkeit ein entgegenkommender ICE an uns vorbei. Wir hörten es ordentlich außen am Wagen poltern und schon war ein Fenster weiß. Anscheinend hat ein aufgewirbelter Stein o.ä. ein Fenster von außen splittern lassen (die ICE-Fenster sind übrigens doppelt verglast und natürlich aus splitterfreiem Sicherheitsglas). Passiert ist niemandem was, aber aus Sicherheitsgründen fuhr der ICE bis zum nächsten Bahnhof mit 50 km/h weiter. Wir erreichten Erfurt mit fast 2 h Verspätung, wo das Fenster geflickt wurde. Nach Berlin ging es dann normal weiter, doch wir waren erst gegen viertel elf (22:15 Uhr) am Bahnhof, wo uns die Eltern der Zwerge euphorisch empfingen (O-Ton einer Kindes, dessen Namen nicht erwähnt werden sollte: “ Oh nein, jetzt echt? Sind das meine Eltern? Wie peinlich.“).

Hier noch die Erfolgsaufstellung:
IM Raphael Lagunow, 4/7, SK Zehlendorf
FM Emil Schmidek, 5/7, Sfr. Berlin
Daniel Sulayev, 3/6, SV Empor Berlin
Jonas Eilenberg 4,5/6, SV Königsjäger Süd-West
Lepu Coco Zhou, 3/5, SC Weisse Dame
Magnus Ermitsch, 3,5/5, SC Borussia Lichtenberg
Gustaf Klühs, 1/4, SC Borussia Lichtenberg
Luise Schnabel, 3/6, SV Mattnetz Berlin
Paul Wiesner, 5,5/7, SC Borussia Lichtenberg
Veronika Lorenz, 1,5/3, TSG Oberschöneweide

Trainiert haben Emil und Raphael, ich war ledigleich zum Kaufen von Fahrkarten und Süßigkeite da :-).

Noch ein Hinweis am Rande:
Paula ist bereits seit 2017 die wohl einzige Spielerin, die mit zwei verschiedenen Landesverbänden die DLM gewonnen hat: 2014 mit Baden, 2017 mit Berlin. Zusammen mit Jana Schneider (Bayern) ist sie die zweite Spielerin, die drei DLMs gewonnen hat.

Und weil das beste zum Schluss kommt, hier noch Cocos Bericht:

„Heute ging es gegen Sachsen-Anhalt. Bei einem Remis, sagt Olaf, sind wir wahrscheinlich Meister (bei einem Sieg auch.). Olaf hat wieder mal vergessen, die Mannschafsaufstellung abzugeben [ey, watt heißtn hier „wieder mal“? war das erste mal, Anm. d. O.]. Gustaf war an Magnus‘ Stelle aufgestellt und lag 1 Minute vor Rundenbeginn noch im Bett [jep, die DSJ hatte aus Versehen die Aufstellung der 6. Runde genommen, statt mich nach dem Verbleib der Aufstellung zu fragen, am Ende wars aber mein Fehler, Anm. d. O.]. Vielleicht braucht Olaf das nächste mal mehr Schokolade…

So mussten alle im Turnier warten [Quark, das ging schnell, Anm. d. O.], da es geändert wurde. Am Ende konnte Magnus doch spielen. Am Gesichtsausdruck unserer gegnerischen Mannschaft konnte ich erkennen, dass sie nicht erfreut darüber waren. Doch dann eröffnete der Schiedsrichter die Runde. Raphael und Daniel hatten eine Wette verloren, so mussten sie nach dem ersten Zug die Uhr mit der Nase drücken. So brachten sie den ganzen Turniersaal zum Lachen.

Ich habe mich nicht so richtig vorbereitet, aber das was ich vorbereitet hätte, kam nicht aufs Brett [Vorbereitung wird eh überbewertet, Anm. d. O.]. Ich kam noch ok aus der Eröffnung raus und mein Gegner dachte, er konnte durch eine Taktik einen Bauern gewinnen. Doch er übersah ein Zug und ich hatte eine Qualität mehr. Diesmal machte ich nicht den Fehler und konnte im Endspiel gewinnen.

Paula startete wieder mal einen Todesangriff und gewann wieder. Magnus gewann kurz später auch. Wir führten 3:0 und hofften noch auf 3/2 Punkte, um uns den Sieg zu sichern. Daniel stand besser, Olaf nannte es Totalzerstörung, da er Figur und Bauer mehr hatte [sah zumindest gut aus, Anm. d. O.]. Doch etwas später war die Mehrfigur wieder weg und Olaf änderte seine Meinung. Daniel opferte ein paar Figuren und gab Dauerschach. Dann warteten wir nur noch auf den letzten Punkt. Jonas versuchte seinen Gegner anzugreifen. Dabei wurde einer seiner Läufer lustig auf h7 eingesperrt [fand Jonas bestimmt auch total lustig, Anm. d. O.]. Doch leider verlor er die Partie [doch? wieso doch?, Anm. d. O.]. Emil hat eine Stellung, die ziemlich remisig aussieht. Er hat zwar einen Bauern mehr, aber es ist ein ungleichfarbiges Läuferendspiel. Ein paar Minuten später ging es Remis aus.  Luise spielte ein Turmendspiel gegen Sebastian Marcel Haubold. Sie hatte zwar nichts weniger, aber ihr Gegner hatte zwei verbundenen Freibauern auf der 5. und 6. Reihe. Mit Mühe bekam Luise einer ihrer Bauern auf die 2. Reihe. Das Endspiel war nicht so toll und Luise verlor es. So spielten wir 4:4 gegen Sachsen-Anhalt.

Wir hofften, dass Niedersachsen gegen Schleswig-Holstein was holt, denn dann hatten wir noch bessere Chancen auf den 1. Platz. Es stand 3:4, also genauso wie bei uns. Niedersachsen verlor leider, doch das Gute daran ist, wir sind Deutscher Ländermeister 2019! Es lief zwar noch eine Partie, aber die konnte die Tabelenspitze nicht verändern. Wir bekamen einen Pokal gemeinsam und jeder bekam einen kleinen Pokal für sich alleine.

Zur Feier des Tages gingen wir heute zu McDonalds. Olaf bezahlte eine Rechnung von 85,- €. Zum Glück bekommt er das Geld wieder [der BSV steht für Transparenz, Anm. d. O.].

Unser Zug [ICE in Bamberg, Anm. d. O.] kam 10 Minuten zu spät. Doch als wir grade erst los gefahren sind, kamen Steine gegen eine Fensterscheibe im Zug und wir mussten mit einer Geschwindigkeit von 50 km/h nach Erfurt fahren. Als wir endlich in Erfurt ankamen, musste noch die Fensterscheibe repariert werden. So kamen wir am Ende mit einer Verspätung von [fast, Anm. d. O.] 2 Stunden in Berlin an. Dort wurden wir von Fans mit Berlinflaggen abgeholt.“

DLM-Link

chess24-Link

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Der Letzte-DLM-Runde-Liveticker

09:50 Uhr Coco gewinnt

1:0

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BJMMu8, u10, u25 und Mannschaftsopenu10

BJMMu8

Platz 1: TSG Oberschöneweide 1
Platz 2: SC Weisse Dame
Platz 3: SK Zehlendorf

BJMMu8 (10 Mannschaft) (aktuelle DWZ-Zahlen eingefügt)

Runde 1               Runde 2               Runde 3

Runde 4               Runde 5

Alle Runden

Rangliste

inoffizielle DWZ-Auswertung

BJMMu10

Platz 1: SC Borussia Lichtenberg 1
Platz 2: TSG Oberschöneweide 1
Platz 3: SC Borussia Lichtenberg 2

Der SC Borussia Lichtenberg ist damit für die Deutsche Vereinsmeisterschaft u10 qualifiziert.

BJMMu10 (16 Mannschaften)

Hinwes: 2 falsche / fehlende Ergebnisse geändert.

Runde 1               Runde 2               Runde 3

Runde 4               Runde 5

Alle Runden

Rangliste

inoffizielle DWZ-Auswertung

BJMMu25

Platz 1: SV Mattnetz Berlin
Platz 2: SK Zehlendorf
PLatz 3: TuS Makkabi Berlin

BJMMu25 (5 Mannschaften) (Nachmeldung von TSG an Brett 7)

Runde 1               Runde 2

Runde 3               Runde 4

Alle Runden

Rangliste

inoffizielle DWZ-Auswertung

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1. Vorrunde zur BJEM 2020

AK u10:
Teilnehmerliste             Ergebnisse        Rangliste         inoffizielle DWZ-Auswertung
Für die BJEM 2020 AK u10 sind qualifiziert:
Luca Theviot, SK Caissa Hermsdorf-Frohnau
Ennio Rodriguez Klasen, SK International Berlin 2010
Leo Schriefer, SF Friedrichshagen
Theodor Meusel, TSG Oberschöneweide
Floris Thümler, Schachpinguine Berlin

AK u12:
Teilnehmerliste             Ergebnisse        Rangliste           inoffizielle DWZ-Auswertung
Für die BJEM 2020 AK u12 sind qualifiziert:
Bagrat Torosyan, SC Borussia Lichtenberg
Christian Zobel, SC Borussia Lichtenberg
Jakob Korek, SV Königsjäger Süd-West
Jarne Ruddat, SC Borussia Lichtenberg

AK u14:
Teilnehmerliste             Ergebnisse        Rangliste          inoffizielle DWZ-Auswertung
Für die BJEM 2020 AK u12 sind qualifiziert:
Emília Deák-Sala, SC Borussia Lichtenberg
Stefan Ellert, SV Empor Berlin
Alexander Doraszelski, SV Empor Berlin

Hier die Übersicht über die einzugebenden Partien (fett gedruckt=noch offen):
Borussia: 2x u12
Kreuzberg: u14
Weisse Dame: u10, u12, u14
Pinguine: u10, u12
F’hagen: u10
Lasker: 2x u14
Caissa: u10
Zehlendorf: u10, u14
Empor: 2x u12
Königsjäger: u10, u14
O’weide: u10, 2x u12

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Coco gewinnt „Pokal ohne Namen“

Turnier beendet:

  1. Platz: Coco Lepu Zhou (SC Weisse Dame)
  2. Platz: Ole Jungert (SK Zehlendorf)
  3. Platz: Timo Vollmar (Chemie Weißensee)

Hier befinden sich die Teilnehmerliste, Tabelle, Ergebnisse und Paarungen und Fortschrittstabelle und DWZ-Auswertung. (nach der 5. Runde)

Das Turnier ist beendet und es wurde noch mal knapp. Nicht an der Tabellenspitze, dort entstand bei der Partie Coco gegen Timo ein offener Schlagabtausch, den Coco nach kurzer Zeit für sich entschied. Sehr lange dauerte es an Brett 2. Ole konnte am Ende des Mittelspiels eine Qualle gewinnen. Kai erwies sich jedoch als zäher Gegner. Ole behielt jedoch die Oberhand und sicherte sich Platz 2. Aram griff leider bereits in der Eröffnung fehl und verlor eine Qualle. Diese konnte Andrej behaupten und das Spiel siegreich gestalten. Spannend wurde es gleich in der Eröffnung zwischen Rashid und Pascal. Pascals Königs stand ungeschützt. Rashid konnte jedoch vorerst kein Kapital daraus schlagen. Er konnte jedoch eine Qualle gewinnen. Pascal gewann jedoch noch eine Figur und spielte mit Mehrbauern und zwei Figuren gegen den Turm. Dies konnte Rashid irgendwann nicht mehr verteidigen. Der Turnierleiter spielte gegen Anna die Nimzowitsch-Verteidigung. Irgendwann gelang es ihm die richtige Linie zu öffnen und beim Angriff gegen den König Material gewinnen. Dies ließ er sich auch nicht mehr nehmen und beendete mit Matt. Sophie konnte im Herder-Duell gegen Fabian gewinnen. Sie erreichte die Bauernmehrheit, tauschte die Figuren ab und gewann das Bauernendspiel.

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NDVM 2019

Die NDVMs sind vorbei und wir sehen einige Berliner Mannschaften bei den Deutschen Vereinsmeisterschaften. Hier eine Übersicht – in () der Setzlistenplatz, unterstrichen = Quali zur DVM:

AK u12:

1. Platz: SV Empor Berlin (1)
3. Platz: SC Kreuzberg (4)
7. Platz: SV Königsjäger Süd-West (9)

Der SV Empor stellt seine Überlegenheit eindrucksvoll zur Schau. Die Mannschaft verliert nur einmal – ausgerechnet – gegen den SC Kreuzberg. Nichtmal Bemerode (Zweitplatzierter) oder der große Hamburger SK (an 2 gesetzt, 11. geworden) können ihnen gefährlich werden. Ein verdienter Meistertitel für die Mannschaft aus dem Prenzlauer Berg. Auch die Kreuzberger haben die Quali klar im Visir. Einfach wurde es nicht, aber nach einem starken Auftritt kann dank Emporianer Schützenhilfe und guter Zweitwertung selbst die Niederlage gegen Magdeburg an der Quali und dem dritten Platz nichts ändern. Die Königsjäger haben es deutlich schwerer, verkaufen sich aber über Wert und dürfen mit ihrem Turnier zufrieden sein. Ein paar Plätze weiter oben in der Tabelle wären auch verdient gewesen.
Zwei Berliner bei der DVM: Die jungen Altersklassen bleiben Berliner Parade-AKs.

AK u14:

3. Platz: SV Königsjäger Süd-West (4)
5. Platz: Sfr. Nord-Ost Berlin (6)

Ein gutes Ende nimmt die NDVM für die Königsjäger doch noch. Was in der u12 nicht klappt, geht in der u14. Mit 2 Punkten Abstand auf Platz 4 werden sie sicher Dritter und holen das Ticket zur DVM. Sie verloren nur gegen die beiden Erstplatzierten Magdeburg und HSK. Pech haben die Sfr. Nord-Ost, die aufgrund der Zweitwertung an Platz 4 und damit der Quali scheitern. Da bleibt als letzte Hoffnung noch der Nachrückerplatzantrag.

AK u14w:

2. Platz: SC Borussia Lichtenberg (2)
6. Platz: SC Weisse Dame (4)
7. Platz: Schachpinguine Berlin (6)

Bei Borussia läuft quasi alles wie geplant. Der Norddeutsche Meister SC Papenburg ist klar stärker, auch wenn die Niederlage hier etwas zu schnell ging und es dem Gegner leicht gemacht wurde. Das Remis gegen Hamburg hätte nicht sein müssen, ändert am Ende aber nichts an einem klaren zweiten Platz mit einem Punkt Abstand auf eben jenen HSK. Es war auch Glück im Spiel, aber das gehört zu einem guten Turnier immer dazu. In den Tagen vor der u14w fand in Kiel die u16 statt, die für Borussia ebenfalls ein glückliches Ende fand. Schleswig-Holsteins Hauptstadt scheint ein gutes Pflaster für die Lichtenberger zu sein.
Die beiden Mannschaften aus Charlottenburg-Wilmersdorf hatten hingegen dieses Glück nicht. Weisse Dame kann seinen Setzlistenplatz nicht halten, der die Quali zur Deutschen bedeutet hätte. Es ist aber davon auszugehen, dass durch die jüngste Verstärkung da im nächsten Jahr ganz andere Möglichkeiten drin sind.

AK u16

4. Platz: SC Borussia Lichtenberg (9)
10. Platz: SV Empor Berlin (4)
14. Platz: SV Mattnetz Berlin (5)

Einen überraschend starken Auftritt legt Borussia hin. Es beginnt mit einem Auftaktsieg gegen „das Bayern München der Deutschen Schachjugend“ aka HSK, der den Hanseaten am Ende auch den Titel kosten soll. Doch vorne bleibt niemand mit weißer Weste. Auch der Norddeutsche Meister Reideburg verliert bereits in Runde 3 unerwartet gegen Kiel. Durch weitere Favoritenstürze und Remisen bleibt alles spannend bis zum Schluss und an Tisch 1 spielt man wohl maximal zwei Runden lang. Lübeck wird schließlich verdient nach Zweitwertung Dritter, Borussia freut sich trotzem über die Quali zur Deutschen.
Empor und Mattnetz waren sicher mit anderen Erwartungen nach Kiel gereist und dürften nicht zufrieden sein.

Zusammenfassung:

11 Berliner Mannschaften waren bei den NDVMs, 5 davon haben sich für die DVMs qualifiziert. Nach Berlin gehen ein Meistertitel, ein Vizemeistertitel und zwei dritte Plätze. Damit sind wir das erfolgreichste Bundesland der NDSJ nach Qualiplatzzahlen und Podestplätzen.


Die NDVMs der AK u12, u14 (beide Magdeburg) und u14w (Kiel) haben am 11. September ihre erste Runde.

NDVM u16 in Kiel

NDVM u12 und u14 in Magdeburg

NDVM u14w in Kiel

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3. KJT bei Weisse Dame

3. Kurzes Jugendturnier beim SC Weisse Dame am Sonntag, den 08.09.2019

Auch dieses Jahr richten wir wieder unser kurzes Jugendturnier (KJT) aus. Gespielt wird in 4er-Gruppen (jeder gegen jeden, also 3 Runden für alle), wobei die Gruppeneinteilung nach Spielstärke (DWZ) erfolgt, sodass alle ungefähr gleichstarke Gegner bekommen. Das Turnier richtet sich an alle Kinder und Jugendlichen (mit DWZ oder ohne), die eine Partie aufschreiben können.
Dauer des Turniers: ca. 10-15 Uhr bei den Jüngeren, die Älteren spielen erfahrungsgemäß etwas länger (ca. 17 Uhr).
Startgeld: 3 Euro
Ort: Mensagebäude der Peter-Ustinov-Schule, Trendelenburgstr. 1, 14057 Berlin-Charlottenburg

Weitere Details könnt ihr der angehängten Ausschreibung entnehmen.

Der aktuelle Anmeldestand wird auf der Turnierseite veröffentlicht:
http://sc-weisse-dame.de/v3/jugend/3-kurzes-jugendturnier-2019/

Anmeldungen bitte bevorzugt per Mail an jugendwart@sc-weisse-dame. Bei Fragen könnt ihr euch wie immer gerne an mich wenden.

Mit freundlichen Grüßen
Hendrik Möller
(Jugendwart SC Weisse Dame)

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Terminplan nächste Saison

Update:
– die Vor- und Endrunde der BJEMw finden in Oberschöneweide statt

Update:
– Kreuzberg hat auch Herbst- und Jugendwartetagung übernommen

Updates:
– Kreuzberg hat die Blitzmeisterschaft übernommen
– ein Tippfehler in zwei Februarterminen ist behoben

Es fehlen noch die BJEMw und die Vorrunde, die Herbst- und Jugendwartetagung und das Kaderwochenende.


Der Terminplan für die nächte Saison steht zum großen Teil. Hinweise dazu:

  • die Stichkampftermine der BJEM und BJEMw sind nun offiziell aufgenommen worden
  • die meisten Spielorte sollten bekannt sein, „Friedrichsain“ heißt Andreas-Gymnasium, „Zehlendorf“ heißt FU Berlin (Dank an Athanasios)
  • Spielorte werden noch gesucht für die Vor- und Endrunde der BJEMw, die Blitzmeisterschaft, Herbst- und Jugenwartetagung sowie das Kaderwochenende
  • während der 2. Vorrunde findet in dieser Saison erstmals die Vorrunde der u16 und u18 statt, damit entfällt für die „Großen“ die Vorrunde im Januar

Im Idealfall werden weitere Termine im Laufe der nächsten 2 Wochen an mich herangetragen, damit sie noch vor Saisonstart aufgenommen werden können. Der Plan wird also in 2 Wochen nochmal aktualisier.

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9. Girls Day in der Boulderhalle

Der diesjährige Mädchenschachtag fand in der Boulderhalle SüdBloc statt.

Die erste Station für etwas mehr als die Hälfte der Teilnehmerinnen war die Weltzeituhr am Alexanderplatz. Hier trafen wir auf Elisabeth, ihre Freundin Alina, Lola, Lara, Patti, Oksana und Emília. Dann fuhren wir in den Süden Berlins. In der U-Bahn wurden auch gleich die Schachbretter ausgepackt und getestet, wie sich das Ruckeln der Bahn mit dem Tandem-Spielen verträgt. Fazit: Erstaunlich gut. An der Boulderhalle trafen wir dann noch auf Lena, Anja, Rubina, ihre Freundin Charlotte, Adel und Rosalie.

Bevor es mit dem Klettern losgehen konnte, brauchten wir allerdings noch die richtige Ausrüstung. Da man beim Bouldern ohne Seil und Gurt klettert, benötigten wir also nur das richtige Schuhwerk, um auf den kleinen Steinen an der Wand nicht wegzurutschen. Bei Kletterschuhen die richtige Größe herauszufinden ist zwar eine Wissenschaft für sich, aber wir konnten für jede etwas Passendes finden. Dermaßen ausgerüstet wurden wir in die Geheimnisse der Halle eingewiesen: Was die kleinen Zettelchen an der Wand zu bedeuten haben? Wie man sicher wieder auf den Boden kommt? Worauf man achten und was man lieber unterlassen sollte?…

Nachdem die Theorie klar war, ging es ans Aufwärmen. Dafür wurde eine Version von “Steh – Geh” gespielt. Als allen dann nicht nur vom warmen Tag, sondern auch von der Bewegung warm war, durften die verschiedenen Routen an den Wänden erkundet werden. Dort gab es mehrere Schwierigkeitsstufen, die sich durch farbige Zettel unterschieden.
Nach einer Weile teilte sich die Gruppe in zwei Teams auf und trat in einem Wettkampf gegeneinander an. Das Ziel bestand darin, jeweils möglichst viele Wäscheklammern an einem Ring zu befestigen, der mehrere Meter hoch an der Wand hing. Der Endstand unterschied sich lediglich durch eine einzige Klammer. Die Rückrunde ging dann schon unentschieden aus. Was wohl bei einer dritten Runde passiert wäre? Weil die Gruppe sehr ruhig und diszipliniert war (Schachspieler eben…), wurden die Mädchen damit belohnt, dass sie unter Aufsicht in den Außenbereich durften. Dieser ist normalerweise nämlich erst ab 13.
Bouldern hat nicht nur viel mit Kraft und der richtigen Klettertechnik, sondern auch viel mit Gleichgewicht zu tun. Dieses konnte im Anschluss auf der Slackline unter Beweis gestellt werden. Zum Abschluss wurden dann noch Timing, Schnelligkeit und Teamfähigkeit trainiert. Die Herausforderung bestand darin unter einem geschwungenen Seil hindurch zu rennen ohne getroffen zu werden. Zunächst allein, dann zu zweit… drittt… und schließlich alle gleichzeitig. Damit endete unsere angeleitete Boulderzeit. Nun konnte jeder selbst entscheiden, was er machen möchte: Bouldern, Schach, Slackline, etwas Essen oder auch gymnastische Figuren an den Ringen ausprobieren.

Dermaßen ausgetobt gab es zum krönenden Abschluss ein verdientes Eis für alle. 🙂 Gegen 14 Uhr machten wir uns dann allmählich zum Aufbruch bereit. Einige Mädchen wurden direkt von der Halle abgeholt, die anderen fuhren mit zurück zum Alex und trafen dort auf ihr Abholkomitee.

Und hier ein paar Fotos vom Tag:

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